Knochendichtemessung / Osteoporose

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Eine Erfindung der Pharmaindustrie und der Ärzteschaft?
Ganz im Gegenteil!

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der die Knochen ihre Festigkeit verlieren. Dieser Prozess läuft anfangs unbemerkt, schleichend und schmerzlos ab. Die Folgen sind nicht selten Knochenbrüche ohne wesentliche äußere Einflüsse. Typisch für die Osteoporose sind Brüche von Wirbelkörpern, Oberschenkelhälsen und der Unterarme. Sie können aber auch an jeder anderen Stelle des Körpers auftreten!

Ursache:
Häufige Ursache der Osteoporose ist der Hormonverlust in den Wechseljahren der Frau, aber auch eine familiäre Vorbelastung, regelmässige Kortisoneineinnahme, körperliche Inaktivität, Mangelernährung, Rauchen und bestimmte chronische entzündliche Erkrankungen (Rheuma, Asthma, M. Crohn, Colitis ucerosa). Männer sind zunehmend auch betroffen!

Anzeichen:
Erste Anzeichen einer Osteoporose können chronische Rückenschmerzen, ein vermehrter Rundrücken, eine Grössenabnahme von mehr als 4 cm und /oder ein Knochen – oder Wirbelbruch ohne adäquates Trauma sein. Hier sollte sofort ein Orthopäde aufgesucht werden!




Die Folgen eines osteoporotischen Bruches?
Die Folgen der Osteoprose sind häufig ein erheblicher Verlust an Lebensqualität, Bewegung und Selbständigkeit. Bei älteren Menschen resultiert ein Bruch in einer lebenslangen Pflegebedürtigkeit!

Was ist zu tun?
Auf einem normalen Röntgenbild ist die Osteoporose erst zu erkennen, wenn die Knochenmasse be-reits um 30-40% abgenommen hat. Zur Früherkennung ist das Röntgenbild nicht geeignet. Bei dem Verdacht auf Osteoporose sollte eine Knochendichtemessung durchgeführt werden,die den Verlust an Knochenmasse genau bestimmen kann. Bei deutlicher Reduzierung der Knochenmasse, ist eine Blutuntersuchung und ggf. eine Urinuntersuchung unerlässlich, um die Ursache der Knochendichteminderung herrauszufinden!

Osteoporose => eine erfundene Krankheit?
Jährlich erleiden ca. 74.000 Frauen einen Wirbelkörperbruch (alle 7 Min. 1 Fraktur!) und ca. 100.000 Menschen einen Oberschenkelhalsbruch. Mit jedem Bruch steigt das Risiko weiterer Brüche! Die Krankenhauskosten für die Behandlung der Osteoporose sind höher als für die Behandlung von Herzinfarkten!

Welche Knochendichtemessung ist die beste Methode?
Am besten misst man die Knochendichte an den Stellen, an denen die häufigsten Knochenbrüche auftreten: Am Oberschenkelhals und gleichzeitig an der Lendenwirbelsäule. Vom Dachverband der Osteologen (DVO) wird derzeitig die sogenannte DEXA-Methode als einzige Methode empfohlen. In unserer Praxis verwenden wir diese Methode seit 2004. Für Messungen mit Ultraschall, am Fersenbein oder mit einem CT liegen keine ausreichenden wissenschaftlichen Studien einer genauen und zuverlässigen Messung vor.

Bezahlt die gesetzliche Krankasse die Knochendichtemessung?
Die GKV bezahlen die Knochendichtemessung erst, wenn bereits ein Knochenbruch eingetreten ist. Ansonsten muss die Knochendichtemessung selbst bezahlt werden. Die privaten Versicherungen übernehmen die Kosten in jedem Fall!
Osteoporose ist keine erfundene Erkrankung! Auch wenn es die Politik und die gesetzlichen Kassen aus Kostengründen immer wieder behaupten. Es mangelt hier erheblich an dem notwendigen medizinischen Sachverstand!

Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne, ob eine Knochendichtemessung bei Ihnen sinnvoll ist, und vereinbaren einen entsprechenden Termin für Ihren Osteoporose-Screeningtest.

Bin ich osteoporosegefärdet?

Machen Sie den Schnelltest!
Orthopädisches Praxisteam Dr. med. Michael Rosenkranz
Bottroper Osteoporose-Zentrum (BOZ)

(offizieller Test des Kuratoriums für Knochengesundheit)
 
1. Leiden Sie schon länger unter starken Rückenschmerzen?   ja nein
2. Sind in letzter Zeit mehr als 4 cm kleiner geworden?   ja nein
3. Fallen Sie häufig? (> 2 mal in 6 Monaten)   ja nein
4. Ist ein Knochenbruch ohne starken Unfall eingetreten?   ja nein
5. Ist Osteoporose in Ihrer Familie bekannt?   ja nein
6. Nehmen oder nahmen Sie Kortison > 6 Monate (7,5mg/T.)?   ja nein
7. Leiden Sie unter entzündlichen Darmerkrankungen?
(M. Crohn, Colitis ulcerosa)
  ja nein
8. Bewegen Sie sich extrem wenig?   ja nein
9. Leiden Sie an Untergewicht?   ja nein
10. Haben Sie ungewollt stark an Gewicht verloren?   ja nein
11. Essen Sie wenig Fisch?   ja nein
12. Nehmen Sie wenig Calzium zu sich ( Milchprodukte, Käse etc.)?   ja nein
13. Leiden Sie unter einer Milchzuckerunverträglichkeit?   ja nein
         
Nur für Frauen:      

14a.

Hatten Sie weniger als 30 Jahre Ihre Regelblutung?   ja nein
         
Nur für Männer:      

14b.

Leiden Sie unter einem Mangel an Sexualhormonen?   ja nein
         

Auswertung:
Wenn Sie bei den Fragen 1 bis 10 eine Frage mit ja beantwortet haben, empfiehlt sich die Durchführung einer Knochendichtemessung sowie ggf. eine Laboruntersuchung!

Wenn Sie bei den Fragen 11 bis 14 zwei Fragen mit ja beantwortet haben, empfiehlt es sich ebenfalls die Durchführung einer Knochendichtemessung sowie ggf. eine Laboruntersuchung!

Bitte sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne!

Ihr orthopädisches Praxisteam
Dr. med. Michael Rosenkranz